
- mauerfall in berlin
Herzlich willkommen auf der Homepage der Geschichtswerkstatt "Das Ende des Kommunismus in Europa - Hintergründe des Zusammenbruchs des SED-Regimes mit besonderem Blick auf die historischen Ereignisse in Polen".
Diese Seite wurde von Teilnehmern eines Workshops für Oberstufenschüler/innen aus Berlin und Brandenburg erstellt, der am 1. und 2. September in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung stattfand und in Zusammenarbeit mit der Kreisau-Initiative Berlin e.V. organisiert wurde.
Absicht dieser Homepage ist es, die Ereignisse 1989/90 in zeitgemäßer Form darzustellen, so dass sich andere Interessierte schnell einen Überblick verschaffen können.

- 1983: Papst Johannes Paul II. in Polen

- 1986: Ausreisewelle aus Polen

- 1988: Wilde Streiks in Polen

- 1989: Montagsdemonstrationen in Leipzig

- Ostdeutsche fordern Wiedervereinigung

- Massendemonstrationen in ganz Ostdeutschland

- Feierlichkeiten auf der Mauer

- Jubelnde Massen vor dem Brandenburger Tor

- Öffnung des Brandenburger Tors für den Fußgängerverkehr

- Treffen der Großmächte

- Helmut Kohl und Michail Gorbatschow

- Wiedervereinigung Deutschlands

- Thadeusz M. und Helmut K.

- Haselhoff - Der Wiedervereiniger Deutschlands
Chronologie der Wende
| Deutschland |
| Polen |
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| 1982 1. Februar | Trotz westlicher Wirtschaftssanktionen meistert die Regierung durch drastische Preiserhöhungen die akute Wirtschaftskrise, kann aber die Verarmung der Bevölkerung nicht aufhalten. |
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| 1983 21. Juli | Nach dem zweiten Papstbesuch (16.-23. Juni) hebt der Sejm das Kriegsrecht auf. |
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| 6. Oktober | Lech Waŀęsa erhält den Friedensnobelpreis. |
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| 1986 Februar/März | Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit von 42 auf 45 Stunden, weitere Anhebung der Preise für Grundnahrungsmittel. |
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| 6. Dezember | Jaruzelski beruft einen „Gesellschaftlichen Beirat“ zum Dialog mit den kritischen Teilen der Gesellschaft (Solidarność arbeitet nicht mit). Ausreisewelle. |
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| 1987 28. März | Nach drastischen Preiserhöhungen ruft Waŀęsa zu „wahren Reformen“ nach dem Vorbild Michail Gorbatschows auf. |
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| 1988 25. April | Beginn wilder Streiks |
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| 31. August | Treffen zwischen Waŀęsa und Innenminister Czesław Kiszczak (*1925): erster offizieller Kontakt zwischen der Regierung und der verbotenen Gewerkschaft seit 1981. Waŀęsa ruft zur Einstellung der Streiks auf. |
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| 18. Dezember | Gründung des oppositionellen „Bürgerkomitees“ unter Vorsitz Waŀęsas.
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1989 Januar-November | Ausreise und Flucht von insgesamt etwa 225000 DDR-Bürgern in die Bundesrepublik. Mai Öffentliche Beschwerden und wiederholte Proteste gegen offensichtlich gefälschte Kommunalwahlergebnisse
| 1989 Januar | Das ZK-Plenum der PZPR link verabschiedet ein Programm des gewerkschaftlichen und politischen Pluralismus. |
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| 6. Februar | Aufnahme der seit Aug. 1988 geplanten „Gespräche am Runden Tisch“ („okrągły stół) zwischen Regierung und Opposition (Leitung: Waŀęsa). Streiks und Neubildung von Parteien. |
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| 5. April | Der „Runde Tisch“ vereinbar politische und wirtschaftliche Reformen. |
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| 4. Juni | Bei teilfreien Parlamentswahlen siegt das Bürgerkomitee: Im völlig frei gewählten Senat gewinnt es 99 von 100 Sitzen, im Sejm alle 160 der Opposition zugestandenen Sitze (von insgesamt 460). |
6. Juli | In einer Ansprache vor dem Europarat in Straßburg lehnt es Michail Gorbatschow ab, sowjetische Truppen zur inneren Repression einzusetzen. Das SED-Regime verliert damit praktisch seine Existenzgarantie. August/September DDR-Bürger besetzen Botschaften in Prag, Budapest und Warschau sowie die ständige Vertretung der Bundesrepublik in Ostberlin.
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19. August | Ein Fest der „Paneuropa-Union“ bei Sopron an der ungarisch-österreichischen Grenze nutzen etwa 600 DDR-Urlauber in Ungarn zur Flucht nach Österreich. Beginn einer Massenflucht von DDR-Bürgern über Österreich in die BRD. | 24. August | Tadeusz Mazowiecki (1927; Solidarność) wird erster nichtkommunistischer Ministerpräsident |
4. September | Montagsdemonstration in Leipzig: Nach einem Friedensgebet in der Nikolaikirche fordern rund 1000 Demonstranten Reise-, Presse- und Versammlungsfreiheit. In der Folgezeit finden regelmäßige Montagsdemonstrationen in Leipzig statt, an denen sich bis Oktober 1989 mehrere 10000 Menschen beteiligen, um gegen die Politik der SED-Führung zu protestieren. Einige fordern auf Transparenten die Wiedervereinigung Deutschlands. |
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11. September | Als erste von mehreren Bürgerbewegungen gründet sich das „Neue Forum“. Es folgen „Demokratie jetzt“, die „Sozialdemokratische Partei in der DDR“ (SDP) und der „Demokratische Aufbruch“ (DA). Ungarn gestattet den DDR-Flüchtlingen die Ausreise über Österreich. |
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5.-7. Oktober | Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der Gründung der DDR. Gorbatschow empfiehlt der SED-Führung politische Reformen. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“ |
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7. Oktober | Mit Demonstrationen v.a. in Ost-Berlin, Leipzig, Magdeburg, Karl-Marx-Stadt, Plauen, Dresden, Potsdam und Arnstadt erlebt die DDR die größte Protestaktion seit dem Volksaufstand am 17. Juni 1953. |
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18. Oktober | Rücktritt Honeckers. |
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4. November | Rund eine Mio. Menschen demonstrieren auf dem Berliner Alexanderplatz gegen das SED-Regime. Weitere Massendemonstrationen in Leipzig, Halle, Karl-Marx-Stadt, Cottbus und Schwerin. |
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9. November
| Öffnung der Berliner Mauer und der Grenze der DDR zur Bundesrepublik Deutschland |
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28. November | Bundeskanzler Helmut Kohl bietet in seinem „Zehn-Punkte-Plan zur Überwindung der Teilung Deutschlands und Europas“ der DDR-Regierung wirtschaftliche Hilfe unter der Bedingung freier Wahlen sowie der Einführung eines rechtsstaatlichen Systems an und schlägt als Nahziel „konföderative Strukturen zwischen beiden Staaten in Deutschland“ vor. |
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7. Dezember | Erstes Zusammentreffen des „Runden Tisches“ in Ost-Berlin als Institution der öffentlichen Kontrolle, bestehend aus Vertretern der Parteien und Bürgerbewegungen der DDR. |
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22. Dezember | Öffnung des Brandenburger Tores für den Fußgängerverkehr. |
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1990 5. Februar | Politiker der bisher nur am „Runden Tisch“ repräsentierten Opposition treten in die Regierung Modrow ein. |
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13. Februar | Auf einem Treffen der Außenminister der NATO und des Warschauer Paktes in Ottawa wird vereinbart, dass die außen- und sicherheitspolitischen Aspekte der deutschen Einheit in Verhandlungen zwischen den beiden deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkrieges („Zwei-plus-Vier“) geklärt werden sollen. |
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12. März | Der „Runde Tisch“ verabschiedet auf seiner letzten Sitzung einen Verfassungsentwurf für die DDR. |
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18. März | Die ersten freien Wahlen zur DDR-Volkskammer gewinnt die Allianz für Deutschland, ein Drei-Parteien-Bündnis aus CDU, Demokratischem Aufbruch (DA) und Deutscher Sozialer Union (DSU) mit 48,1%. In Folge Bildung einer Großen Koalition aus der Allianz für Deutschland, SPD und den Liberalen. |
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| 27. Mai | Erste demokratische Kommunalwahlen gewinnt die Solidarność. |
1. Juli | Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion tritt in Kraft. |
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14.-16. Juli | Bundeskanzler Kohl erhält bei einem Besuch im Kaukasus vom sowjetischen Staats- und Parteichef Gorbatschow und Außenminister Eduard Schewardnadse die Zusage der vollen Souveränität und Mitgliedschaft Deutschlands in der NATO nach der Vereinigung. |
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17. Juli | Auf einer weiteren Runde der Zwei-plus-Vier-Verhandlungen in Paris mit zeitweiliger polnischer Beteiligung wird eine Einigung über die endgültige Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze erzielt. | 30. Juli | Spaltung der Solidarność in zwei Parteien um Waŀęsa und Mazowiecki. |
31. August | Unterzeichnung des „Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der staatlichen Einheit Deutschlands – Einigungsvertrag“ in Ost-Berlin. |
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12. September | Zum Abschluss der „Zwei-plus-Vier-Verhandlungen“ wird in Moskau der „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland“ unterzeichnet, der u.a. die Westbindung eines vereinigten Deutschlands, seine Grenzen sowie seinen Verzicht auf atomare, biologische und chemische Waffen regelt. |
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25. September | Ende der Mitgliedschaft der DDR im Warschauer Pakt. |
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2. Oktober | In West-Berlin endet mit der Verabschiedung der westalliierten Stadtkommandanten der Besatzungsstatus. |
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3. Oktober | Wiedervereinigung Deutschlands durch den Beitritt der fünf ostdeutschen Länder zum Geltungsbereich des Grundgesetzes nach Artikel 23. |
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| 14. November | Unterzeichnung des Grenzvertrags mit Deutschland: endgültige Anerkennung der polnischen Westgrenze. |
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| 9. Dezember | Im zweiten Wahlgang wird Waŀęsa zum Staatspräsidenten gewählt. |
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| 14. Dezember | Mazowiecki tritt als Ministerpräsident zurück. |
The Making Of

- Die Teilnehmer (Caspar, Bilal, Fabian, Kenny, Kevin, Markus, Martin) recherchierten und trugen viele Informationen zusammen...

- ...um die Geschenisse und ihre Eindrücke auf einer selbst erstellten Homepage zu präsentieren

- Gemeinsames Gespräch mit dem polnishcen Gesandten und dem Zeitzeugen Herrn Templin über die Ereignisse die zum Fall des Eisernen Vorhangs führten.